Der Matroschka Effekt beim Roulette
Sie kennen vielleicht die eiförmigen, ineinander verschachtelten Holzpuppen aus Russland. Diese heißen Matroschka und werden irrtümlich oft als Babuschka bezeichnet. Dass das Wesen dieser Puppen ein wirklich brauchbares Phänomen beim Roulette wiederspiegelt, sollte man sich als Roulette Spieler zunutze machen.
Der grundsätzliche Fehler, der von den meisten Besuchern einer Spielbank gemacht wird, ist die Vernachlässigung von persönlichen Aufzeichnungen. Es reicht bei weitem nicht, nur Systembuchungen zu führen, zahlreiche andere Vorgänge beim Roulette sind nicht minder wichtig und haben einen direkten Einfluss auf das persönliche Spiel.
Viele fangen erst nach Jahren an, Ihre Unterlagen zu analysieren, stoßen dabei aber auf ein großes Problem. Wie ich oft erwähnt habe, ist die persönliche Permanenz der Schlüssel eines jeden Erfolgs beim Roulette, und es ist oftmals nach einer sehr langen Zeit kaum möglich, anhand der eigenen Unterlagen noch nachzuvollziehen, was echte und fiktive Sätze waren. Die aus solchen Unterlagen entstehende Analyse ist demnach ohne Wert.
Die persönliche Nulllinie
Ein weiterer Aspekt ist die unbekannte Variable der persönlichen Nulllinie. Weit über 99% aller Roulette Spieler haben am Anfang Ihrer "Karriere" keine Aufzeichnungen geführt. Es wurden wilde Progressionen oder ein einfaches Roulette System gespielt, man hat von Millionengewinnern gehört oder zumindest daran geglaubt, das ganze eigene Spiel basierte darauf, jene Schatten zu imitieren. Meist erst nach Jahren, wenn die Verluste immer größer werden und der Mut verschwindend gering ist, rappeln sich einige auf und beginnen damit, eine Buchführung in den Casino Alltag einzuführen. Das Problem an der Sache ist aber, daß die ganze Zeit vorher unwiderruflich verloren ist für eine statistische Auswertung der echten persönlichen Nullinie, also der Beginn der wahren persönlichen Permanenz!
Was ist die Nullinie? Das ist der absolute Anfang aller persönlichen Sätze, die man jemals in seinem Leben getätigt hat. Dabei ist es völlig unerheblich, ob es sich dabei um Einsätze in realen Spielbanken oder in Online Casinos handelt. Jede Wette, die jemals beim Roulette mit echtem, eigenem Geld abgeschlossen worden ist und physikalisch unumkehrbar ist, zählt zur persönlichen Permanenz. Eine physikalisch umkehrbare Wette? Ja, denn wenn Sie beispielsweise auf ein Stück Papier eine Art Prognose notieren, z. B. "Ich würde auf Rot setzen", dann hat das mit einer echten Wette kaum etwas gemein. Was ist, wenn Sie, während die Kugel am entsprechenden Tisch läuft, sich gedanklich umentscheiden, weil Ihr Unterbewusstsein Ihnen einen Streich spielt und Sie auf einmal denken "Schwarz könnte vom Bild her auch kommen"?
Ihr Stück Papier war nur die Spiegelung eines momentanen Gedankens, der aber keine Endgültigkeit hatte. Beim Roulette zählen keine Wünsche oder Gedanken, nur die tatsächlich physikalisch existierenden Handlungen. Die persönliche Permanenz ist keine Glaubenssache, sondern ein empirisch einwandfrei bewiesener Faktor. Wenn Sie auf Ihrem Papier eine Prognose notieren, so ist das für die Vorgänge beim Roulette, insbesonders für Ihre persönliche Permanenz, völlig unerheblich. Wenn Sie aber tatsächlich eine Wette auf dem Setzfeld abgeben und der Ausgang dieser Wette zufällig nicht etwa durch in der Vergangenheit erzeugte Permanenzen, sondern durch die Zukunft (der nächste Coup) entschieden wird, dann haben Sie einen echten, physikalischen Vorgang erzeugt, dessen Ausgang immer nur Plus oder Minus sein kann, wie bei einem Computer, aber dieser Ausgang hat unumkehrbar stattgefunden und wird zu Ihrer lebenslangen, unbestechlichen persönlichen Permanenz chronologisch addiert. Dieses Wissen ist auch eine Grundvoraussetzung für den Roulette Berufsspieler.
Persönliche Permanenz
Doch leider haben 99% aller Spieler keine Chance, daraus irgendeinen Nutzen zu ziehen, denn niemand hat diese komplette persönliche Permanenz von Beginn an aller Spieltage! Genau das ist ein Grund, warum immer wieder versucht wird, mit brachialer Gewalt die eigenen Verluste mit anderen Schuldfaktoren zu begründen. Es gibt einige Personen, die beim Roulette viele Monate Glück hatten. Sie waren Neulinge, spielten einfach drauflos. Eine Progression bot sich dabei an. Sie gewannen, aber nur mit viel Glück! Mit sinnvoller Umsetzung einiger Roulettesysteme hatte das nichts zu tun. Durch persönliche Umstände wie ein Umzug oder andere Dinge verloren Sie trotz der Gewinne das Spiel aus den Augen. Jahre später begannen Sie erneut, und sie hatten nicht die geringste Chance. Sie wunderten sich darüber, dass Sie immerzu verloren. "So viel Pech kann doch kein Mensch haben", sagten sie. Dem Pech gab man die Schuld, doch die Realität der persönlichen Nullinie hatte einfach Ihren Obolus gefordert. Es ist egal, ob zwischen Ihren Sätzen 1 Minute oder 1 Jahr liegen, die Nullinie ist Ihre persönliche Roulette Festplatte, welche bis zum nächsten Input geduldig wie eben eine Maschine warten wird. Wo und wann Sie spielen, das ist völlig unerheblich. Die Chronologie Ihrer persönlichen Permanenz ist durch nichts zu manipulieren.
Wenn Sie dieses Basiswissen verinnerlicht haben, dann besitzen Sie eine gesunde Einstellung zum Roulette. Doch wenn man die echte Nullinie nicht kennt, wie kann man dann mit diesem Spiel gut leben? Indem man die kurz- und mittelfristigen Effekte der persönlichen Permanenz ausnutzt, denn diese sind unabhängig von der Nullinie bespielbar. Die persönliche Permanenz ist auch ein Roulettesystem und ein Tagesphänomen, bewegt sich in bestimmten Bahnen, die wenigsten nehmen eine Notiz davon.
Der Matroschka Effekt beim Roulette
Kommen wir nun aber zum Matroschka Effekt beim Roulette. Diese Puppe besteht aus vielen, verschachtelten Kopien von sich selbst. In der Form und optisch ansprechenden Wirkung gibt es auch bei den immer kleiner gehaltenen Replikaten keine Abstriche. Man kann aus einer Puppe viele erzeugen, und die Möglichkeiten sind vielfältig. Jede einzelne Kombination erscheint als ein eigenständiges Exemplar wenn man die anderen Teile gedanklich vernachlässigt.
Die Parallelen zum Verhalten der persönlichen Permanenz in bestimmten Phasen ist beeindruckend. Ich will Ihnen auf dieser Basis jetzt eine Möglichkeit aufzeigen, wie Sie Ihre Aussichten beim Roulette etwas vergrößern können.
Viele Spieler konzentrieren sich nicht nur auf eine einzelne Chancenart. Es ist allgemein sehr beliebt, sich neben den Einfachen Chancen auch auf den Dutzenden oder Transversalen zu versuchen. Dabei den Blick für die persönliche Permanenz zu behalten ist natürlich sehr schwierig. Hier tritt wieder die Wichtigkeit der Buchführung zum Vorschein. Führen Sie nicht nur global Buch über Ihre persönliche Permanenz, schlüsseln Sie diese unbedingt in die einzelnen Chancenarten auf. Notieren Sie sich jeden Tag chronologisch alle Treffer und Nieten jeder einzelnen Chancenart mit einem Plus oder Minus (das genügt) auf einem seperaten Block. Es zählen natürlich nur die real getätigten Einsätze. Somit haben Sie dann täglich wertvolle Resultate über Ihre persönliche Permanen auf den Einfachen Chancen, den Dutzenden oder auf welchen Chancenarten Sie auch immer tätig waren.
Die persönliche Permanenz beim Roulette nutzen
Jetzt fügen Sie für jede Chancenart eine Art Grenze dazu, indem Sie einen Tageszwischensaldo notieren. Wichtig ist dabei der Anfang des Tages! Das Entscheidende bei dieser Analyse ist das Verhalten der persönlichen Permanenz zu Beginn des Spieltages! Was später nach vielen Stunden geschehen ist, bleibt völlig außen vor und ist unrelevant. Jede Chancenart hat zu Beginn des Spieltages natürlich den Saldo 0. Die Grenze der Einfachen Chancen ziehen Sie nach 12 getätigten Einsätzen. Durch die seperate Aufschlüsselung der Buchführung in die einzelnen Chancenarten ist es auch völlig egel, ob Sie im chronologischem Ablauf Ihre Chanenarten "gemischt" haben (erst 3 Einsätze auf den Einfachen Chancen, dann 2 auf Transveralen, dann wieder 2 auf die Einfachen Chancen u.s.w.). Bei jedem Treffer addieren Sie 1 Punkt dazu, bei einer Niete ziehen Sie einen ab. Zéro Würfe werden einfach ignoriert. Es zählt nur das echte Ergebnis, also der Wurf nach Zéro. Nach den 12 Einsätzen kann es verschiedene Ergebnisse geben. Es ist entweder recht ausgeglichen, und der Saldo bewegt sich zwischen -2 und +2, also ein Verhältnis von 6:6 bzw. 7:5, oder es ist ein wenig angespannter mit einem Saldo von -4 oder +4, da ein Verhältnis von 8:4 entstanden ist. Es ist egal, ob das Verhältnis zu Gunsten von Plus oder Minus vorherrscht, nur die Differenz selbst ist wichtig und dass es durch die Einsätze vom Beginn des Spieltages an entstanden ist.
Interessant ist für Sie ein Verhältnis 9:3, 10:2, 11:1 oder sogar 12:0 bei den Einfachen Chancen. Entweder haben Sie zu Beginn des Tages sehr viel Glück oder großes Pech gehabt. Diese Tage mit sichtbaren Abweichungen von der Norm sind sehr wichtig, denn sollte sich über die nächsten 3 Tage an jedem Spieltag von Beginn an eine dieser 4 Möglichkeiten wiederholen, dann haben Sie eine gewisse Spannungsbildung in Ihrer persönlichen Permanenz erreicht, die man sich zunutze machen sollte. Die Wiederholung muss selbstverständlich immer der gleichen Grundrichtung entsprechen. Wenn also am Montag ein Verhältnis von 10:2 gegen Sie erzielt worden ist, weil Sie von den ersten 12 Einsätzen auf den Einfachen Chancen an diesem Spieltag nur 2x getroffen haben und 10x verloren, so darf an den nächsten 3 Spieltagen ebenfalls nur ein Verhältnis 9:3, 10:2, 11:1 oder 12:0 gegen Sie, also wieder negativ, ausfallen. Und Sie wissen nun, dass es egal ist, wann diese Spieltage zukünftig stattfinden werden. Keiner darf ein anderes Ergebnis erbringen, also auch keines, das schwächer ist als diese 4 Möglichkeiten. Denn in diesem Fall ist die Beobachtung abgeschlossen, und Sie müssen auf eine neue Gelegenheit in der Zukunft warten.
Hat sich aber eine Möglichkeit ergeben, und Sie haben an 4 aufeinander folgenden Tagen immer dieses Verhältnis in die gleiche Richtung erhalten (gut oder schlecht), dann müssen Sie ab jetzt Ihre Satzhöhe für die kommenden Tage variieren. Diese ersten 12 Einsätze sind wie bei der Matroschka eine eigenständige Einheit, die Verschachtelung Ihrer persönlichen Permanenz ist bei dieser kleinen Einheit, die ersten 12 Einsätze, ebenso stabil wie bei der persönlichen Permanenz des ganzen Tages. Sie haben einen greifbaren, abgrenzbaren Raum, denn wie Sie aus früheren Artikeln von mir wissen, wird der Spieltag umso schlechter, je länger er andauert. Dass die Bank am Schluss immer gewinnt, ist nicht nur auf den Zérotribut zurückzuführen.
Nehmen wir an, dass Sie an diesen 4 Tagen immer im gesuchten Verhältnis verloren haben. Nun warten Sie so lange, bis Sie an einem der darauf folgenden Spieltage in den ersten 12 Einsätzen entweder 0 bzw. +2 erreichen oder +4 und höher. Es kann sein, dass noch weitere Verlusttage folgen; erst wenn eine dieser beiden Möglichkeiten entsteht, beginnen Sie aktiv zu werden. Am nächsten Spieltag machen Sie Ihr Spiel ganz routiniert wie an jedem normalen Tag, egal ob Sie Roulette Systeme anwenden oder intuitiv spielen, auch was die Dauer der Sitzung angeht. Nur Ihre ersten 12 Einsätze auf den Einfachen Chancen (egal wann insgesamt oder warum Sie diese an diesem Spieltag tätigen) werden Sie mit dem Doppelten der normalen Satzhöhe spielen. Ab dem 13. Einsatz an diesem Tag spielen Sie wieder mit Ihrer normalen Satzhöhe weiter. Dieses führen Sie auch noch an dem nächsten Spieltag durch, also insgesamt 2 Tage. Egal wie das Ergebnis ausfällt, nach 2 Tagen beenden Sie dieses Variationssspiel in der Höhe Ihres Einsatzes unbedingt!
Pechsträhnen einkalkulieren
Durch die konzentrierte Ballung Ihrer Pechsträhne zu Tagesbeginn der 4 Ausgangssitzungen haben Sie nun eine realistische Chance, dass sich Ihre persönliche Permanenz kurzfristig erholt. Dabei kann nur auf eine sehr kurze Erholungsphase gehofft werden. Weiter kommt zum Tragen, dass im Gegensatz zu langen Spieltagen (die meistens empirisch belegt immer zu Ungunsten der Spieler ausgehen) der Beginn eines Spieltages sich gleichmäßiger verhält. Auf genau dieses Phänomen spielen Sie mit dieser Roulette Strategie.
Aber auch umgekehrt kann man diese Roulette Strategie dazu nutzen, um Verluste zu mindern. Wenn Sie an 4 Spieltagen in dem vorgeschlagenem Verhältnis gewonnen haben, dann wird das nicht ewig anhalten. Sie werden mit großer Wahrscheinlichkeit eine Verluststrecke hinnehmen müssen. Hier sollten Sie nicht erst auf einen Verlusttag bzw. Nullsaldo als Signal warten. Direkt nach den 4 Sitzungen reduzieren Sie ab dem nächsten Spieltag Ihre Einsatzhöhe um 1/3, nach dem ersten Verlusttag bzw. dem Ergebnis 0 reduzieren Sie Ihre Satzhöhe auf das absolute, mögliche Minimum. Mit diesem Minimum spielen Sie dann 2 Tage so wie im "positiven" Beispiel die ersten 12 Einsätze. Den 13. und die weiteren Einsätze spielen Sie auch an diesen beiden Tagen wieder mit Ihrer normalen Stückgröße. Danach spielen Sie so weiter, als wäre niemals etwas anderes geschehen. Dadurch erhöht sich Ihre Chance ein wenig, die Verluste zu reduzieren. Hier ist große Disziplin gefragt.
Selbstverständlich können Sie dieses Wissen auch auf die anderen Roulette Chancenarten anwenden. Bei den Drittelchancen (Dutzend und Kolonnen) brauchen Sie 4 Tage lang ein Verhältnis in den ersten 18 (!) Einsätzen von 15:3 (nur 3 Treffer), 16:2, 17:1 oder 18:0 im für Sie negativen Sinne sowie 9:9 (9 Treffer) und besser im positiven Sinne. Sobald danach der erste "umgekehrte" Spieltag bzw. ein Nullsaldotag entsteht, verhalten Sie sich ebenso wie bei den Einfachen Chancen. Bei 4 positiven Tagen reduzieren Sie auch sofort schon auf 1/3, später auf das Minimum, 4 negative Tage lassen Sie erst auf einen Nullsaldo oder Gewinntag warten um dann mit dem doppelten Einsatz zu spielen.
Bei der Transversale Simple sind die ersten 24 Einsätze entscheidend. Im Gegensatz zu den Einfachen Chancen und den Drittelchancen gibt es hier aber nur 3 Variablen für die 4 schlechten Tage (22:2, 23:1 und 24:0). Eine gute Phase ist gültig mit 7:17 und besser. Der Angriff erfolgt ebenso wie bei den anderen Chancenarten.
Diese Gelegenheiten sind selten, aber auch Dinge, die nicht alltäglich geschehen, machen das Roulette letztendlich aus. Wenn man dieses ganze Spiel im Casino als eine große Verschachtelung der persönlichen Permanenz betrachtet, dann kann man seine Chancen ganz sicher verbessern. Ignoranz und Besserwisserei endet immer mit Verlusten. Die Fähigkeit, sich mit bestimmten Dingen abzufinden um die Aussichten positiver zu gestalten, ist leider nicht jedem gegeben. Machen Sie das Beste aus Ihren Möglichkeiten! Das System "Der Trend" ist eine davon.
Hier gibt es eine Übersicht über die wichtigsten Roulette Tipps und Tricks.
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